Was der Markt hergibt. Oder worauf es wirklich ankommt.

23 Sep

Auf der Suche nach DEM perfekten Projektmanagement Tool ist mir schon so einiges untergekommen. Ich habe unzählige online- und offline-basierte Tools getestet. Nicht zu vergessen all die Anwendungen, welche auf den ersten Blick nicht als typisches PM Tool erscheinen.

Und dann habe ich es endlich entdeckt. Die Lösung lag im Grunde ständig vor mir.

Meine Anforderungen an PM Tools kurz zusammengefasst:

  • Komplexität reduzieren [nicht verstärken]
  • Ziele & Meilensteine einfach darstellen [keine überdimensionalen Pläne und Verschachtelungen]
  • Aufgabenbündel oder Hauptaufgaben listen [schließlich will man nicht in Teilaufgaben von Teilaufgaben schier ersticken]
  • Eigenverantwortung unterstützen [jeder im Projekt sollte selbst gefordert sein, Überblick zu behalten. Achtung: in seinem Bereich, nicht gesamt!]
  • „Form folgt Funktion“ und ist dabei noch schön anzusehen [keine überladene Darstellung]

Das wär’s dann auch schon mit den Anforderungen an technische Hilfsmittel. Da gibt’s wenige Tools, die das erfüllen; oder?
Eine minutiöse Darstellung und Planung bis ins letzte Detail ist für mich nicht zielführend – ich erwarte von meinen Teams eigenständiges Denken ;-)

Aber egal, welches Tool wir verwenden | okay, es gibt einige, die sind wirklich mies und erzwingen ein Scheitern beinahe | größtenteils hängt der Erfolg eines Projektes aber nur von den einzelnen Teammitgliedern ab.
Ein Projektteam muss gänzlich hinter der Idee stehen, Siege und Niederlagen feiern können und bei allem Tun das Brennen in einem zu fühlen.

Geht raus, kündigt Euren Job und startet eigene Projekte, arbeitet in Organisationen mit oder beginnt eine neue spannende Ausbildung, wechselt die Branche. Geht ins Ausland oder gründet eine Kommune in einem Bergdorf. Ganz egal was, aber traut Euch einfach, dem Ruf Eures Herzens zu folgen und Sinn geleitet zu arbeiten. Reißt andere mit Eurer Begeisterung mit, freut Euch über Kritik und feiert jedes Scheitern!!

Risiko? Ja und ob! Es gehört eine gehörige Portion Mut dazu, etwas Fundamentales in seinem Leben zu ändern. Eine schleichende Bewegung, die spürbar immer mehr wachrüttelt und mitzieht. Und ja, Ihr werdet von jenen, die noch im „alten System“ leben, oft belächelt oder gar angezweifelt. Verständlich. Ich würde mir auch Sorgen machen, alleine in einem „normalen“ Job zurück zu bleiben, während die anderen ihre Träume | auch in der Arbeitswelt | verwirklichen und coolen Projekten nachgehen.

Ein Wandel ist bereits eingetreten, immer mehr fragen nach dem Sinn ihrer Tätigkeit und wollen mit ihrem Schaffen etwas bewirken. Herrlich! Ich freue mich über Beispiele von mutigen Personen. Seids stolz und zeigt Euch!

Abschließend noch ein Tipp: verzettelt Euch zu Projektstart nicht mit Planen und Managen – kommt ins Tun, entwickelt die Idee weiter, macht Fehler und lernt daraus. Hilfreich sind einfache Tools wie Remember the Milk, Twitter oder auch ein Blog … (mehr zur Handhabung folgt).

No comments yet

Leave a Reply

Page optimized by WP Minify WordPress Plugin